Leuchtweite

Als Leuchtweite gilt die Entfernung, bei der das von der Stirnlampe abgestrahlte Licht gerade noch 0,25 Lux beträgt.

Bei Stirnlampen, die mit Batterien betrieben werden, verringert sich die anfängliche Leuchtweite in dem Maße, in dem sich die Energiequelle entlädt. Um diesen Verlauf bestmöglich darzustellen, wird die erhaltene Leuchtweite mit neuen Batterien angegeben (maximale Stirnlampenleistung): - nach 30 Minuten (Standardgebrauch)
- nach 10 Stunden (ununterbrochene Verwendung während einer Nacht)
- nach 30 Stunden


Abbildung 1: Verlauf der Leuchtweite bei nicht regulierten Stirnlampen

Petzl hat ebenfalls ein Referenzsystem zum Messen der Sichtbarkeit entwickelt. Für ein Signallicht (z.B. SIGNAL) wurde die Sichtbarkeitsgrenze in einer Entfernung von 100 m auf 0,00001 Lux festgelegt.


Besonderheit der regulierten Stirnlampen
Einige Stirnlampen sind mit einem elektronisch gesteuerten Spannungsregler ausgestattet, um für den überwiegenden Teil des Entladezyklus der Batterien und Akkus eine in etwa gleich bleibende Leuchtweite zu gewährleisten. Wenn die verfügbare elektrische Energie nicht mehr ausreicht, wird dieser Mechanismus automatisch abgeschaltet. Die Leuchtstärke wechselt automatisch in den Energiesparmodus, so dass eine Notbeleuchtung erhalten bleibt. Der Benutzer hat so genügend Zeit, die Batterien zu wechseln. Für diese Art von Stirnlampen gibt Petzl die während der regulierten Leuchtphase ermittelte Leuchtweite an.


Abbildung 2: Verlauf der Leuchtweite bei regulierten Stirnlampen


 

 Stirnlampen Technologie

 
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